(sollten Differenzen zu der
gedruckten Version auftreten, gilt in jedem Fall die gedruckte Fassung im
Landesbuch)
1. Allgemeines:
Der Landesfachverband Berlin führt auf den Bahnarten Bohle und Classic Serienspiele mit
6er Damen- und 6er Herrenklubmannschaften durch. Diese Spiele werden, soweit keine ande-
ren Bestimmungen getroffen wurden, nach der Sportordnung des Deutschen Kegler- und
Bowlingbundes (DKB) und den Sportordnungen des Deutschen Bohle Kegler Verbandes
(DBKV) und des Deutschen Keglerbundes Classic (DKBC) durchgeführt und von angesetzten
Spielleitern vor Ort geleitet: auf Bohle immer die Verantwortlichen für die Durchsage der
Spielergebnisse usw. und auf Classic die in diesen Ansetzungen zuerst genannte Mannschaft.
Diese haben die Befugnis nach den Schiedsrichterordnung der Disziplinverbände
Entscheidungen zu treffen.
Bei Anwesenheit eines eingesetzten Schiedsrichters (nur Classic) liegt die Spielleitung bei den
Schiedsrichtern.
Wem im Text die männliche Sprachform verwendet wird, so gilt dieses auch unabhängig
davon für alle weiblichen Personen.
Das Rauchen in den Vorräumen
ist während der Spiele nicht gestattet. Ebenso ist der
Verzehr evtl. mitgebrachter
Speisen und Getränke in der Sport- bzw. Gaststätte nicht
gestattet, sofern dort Speisen
und Getränke angeboten werden.
2. Spielberechtigung:
Die Spielpapiere werden vor Beginn der Spiele den Klubs zugestellt. Der Spielleiter überprüft,
durch die Vorlage der Spielerpässe mit gültiger Beitragsmarke, die Spielberechtigung. Ohne
Beitragsmarke ist kein Start
möglich.
Es dürfen bei den Spielen mit 200 Wurf (Classic) auch Jugendliche A (ab 16
Jahre) und
Senioren in den teilnehmenden Klubmannschaften eingesetzt werden.
Beim Fehlen eines oder mehrerer bzw. unvollständiger Spielerpässe wird sofort eine Verwal-
tungsgebühr in Höhe von 5,00 Euro, pro Spielerpaß erhoben. Der Spielleiter hat diesen
Vorgang auf dem Spielbericht zu vermerken und den eingezogenen Betrag mit dem
Spielbericht einzuschicken. Ein fehlender bzw. unvollständiger Spielerpaß ist innerhalb von 6
Tagen dem Unterzeichner zwecks Überprüfung mit einem frankierten Rück-Kuvert
zuzusenden. Dieses hat auch bei einem Spielverlust zu geschehen. Bei Nichteinhaltung dieser
Frist erfolgt Aberkennung der eventuellen Siegpunkte. Diese Punkte werden dann dem
Gegner wegen Nichtspielberechtigung des Betreffenden gutgeschrieben.
Auf jeden Fall ist die namentliche Meldung, auch wenn nur eine Mannschaft am Spielbetrieb
teilnimmt, bis zum Sonnabend, dem 27. August 2011 von einem Klub, auch die, die in den
Bundesligen spielen, abzugegeben.
Das Wochenende (Sonnabend und Sonntag, BL-Herren) zählt nicht als ein Spieltag, sondern
jedes Spiel zählt für sich allein. Bei der Bundesliga Damen und der Landesliga Herren zählen
beide Spiele am ersten Spieltag als ein Spiel.
Erfolgt der insgesamt dritte Einsatz (Classic: der fünfte Einsatz) eines Spielers in einer
höheren als der Mannschaft, für die er gemeldet ist, hat sich dieser Spieler in der höchsten
Mannschaft, in der er bis dahin eingesetzt wurde, festgespielt. Bei jedem weiteren Einsatz in
einer noch höheren Mannschaft gilt er sofort als dieser noch höheren Mannschaft zugehörig.
Nicht namentlich gemeldete Spieler haben sich bei ihrem dritten Einsatz ebenfalls in der
höchsten Mannschaft festgespielt, in der sie bis dahin gespielt haben.
Eine schriftliche Ummeldung nach unten ist möglich, muß aber sofort mit einer namentlichen
Heraufmeldung verbunden sein, d.h. jede Mannschaft der Klubs muß immer 6 gemeldete
Spieler haben. Die Ummeldung nach unten ist bis vor dem drittletzten Spielwochenende
gestattet. Nach der Ummeldung ist der Betreffende 3 Spiele der höheren Spielklasse gesperrt,
bevor er in der Mannschaft starten darf, zu der er heruntergemeldet wurde.
Diese Bestimmungen gelten auch für die Bundesligaklubs unseres Verbandes. Verstöße gegen
diese Bestimmungen werden in den Landesligen mit Abzug der erzielten Punkte bzw. Abzug
von 2 Punkten zum Schluß der Serie geahndet.
Für die Heraufmeldung gilt der 2. Satz der DKB-Sportordnung. Sie beruht auf den ungeschrie-
benen Gesetzen der sportlichen Fairneß und ist in diesem Sinne auszulegen und anzuwenden.
Dieses trifft auf die Meldung eines Strohmannes zu. Wird nicht danach gehandelt, tritt die
Rechts- und Verfahrensordnung des DKB in Kraft.
Sollte eine Mannschaft freiwillig auf den Verbleib in einer der Bundesligen verzichten, hat sie
kein Anrecht auf Eingliederung in eine der Landesligen.
3. Spielzeiten
Sämtliche Spiele finden an Sonnabenden, Sonntagen und Feiertagen statt und beginnen zu den
in den Ansetzungslisten aufgeführten Zeiten. Spielverlegungen werden in keinem Fall stattge-
geben (Ausnahme: Berufung durch die Verbände bei mehr als einem Spieler).
Nicht rechtzeitiger Spielantritt bedeutet Start- und somit Spielverlust !
Die teilnehmenden Klubs sind also für das rechtzeitige Eintreffen am Austragungsort verant-
wortlich und haften selbst für unvorhergesehene Zwischenfälle, wie Wetterunbildungen und
Ähnlichem.
Mannschaften, die freiwillig ihr Startrecht nicht wahrnehmen, werden neben anderen
Forderungen (auch finanzieller
Art) aus der betreffenden Liga ausgeschlossen.
Obwohl die Klubs in den Bundes- und Landesligen spielen, unterstehen sie nach
wie vor den
Zusatzordnungen und Bestimmungen ihrer Vereine.
Jeder Spieler trägt die Verantwortung dafür, daß ihm durch die geforderte Leistung kein
Schaden an Leben und Gesundheit entsteht.
4. Spielmodus:
Ein vorheriges Training auf den Spielbahnen ist am Spieltag nicht gestattet. Ein
Wettkampfstart gilt nicht als Training. Verstöße hiergegen werden unnachsichtig mit
Spielverlust geahndet. Dieses Verbot gilt für Classic- und Bohlebahnen.
Den Teilnehmern an den Klubspielen ist es gestattet, auf den Anfangsbahnen 5 Wurf ohne
Wertung zu spielen. Dieses hat nichts mit dem Begriff "Warmmachen" zu tun, sondern wird
nur gestattet, um den Aktiven (Athleten) das Kugelgefühl zu geben. Es wird darauf hin-
gewiesen, daß diese ersten 5 Wurf auf der Anfangsbahn auch dann gelöscht werden, wenn
gute Ergebnisse erzielt wurden. Darüber hinaus gilt es nicht, für einen Spieler der
eingewechselt wird, sondern dieser hat sofort auf das bestehende Ergebnis weiter zu spielen.
Dieses gilt für Classic und Bohle.
Also: Jeder Spieler kann auf der Anfangsbahn 5 (fünf) Eingewöhnungswürfe absolvieren.
Bei einem evt. Auswechseln, während der Eingewöhnungswürfe, darf die Wurfzahl 5 (fünf)
nicht überschritten werden. Wird ein Spieler während der Eingewöhnungswürfe
(d.h. spätestens vor dem ersten Wertungswurf) von der Bahn genommen, zählt dies für den
von der Bahn Genommenen nicht als
Einsatz.
Gespielt wird, wem die Hallen es zulassen, bei offenen Türen (Verbindungstür
vom Vorraum
zur Kegelbahn).
Das Verlassen des Spielerbereiches bzw. das Verlassen der Bahnen vor dem Ende
der zu
absolvierenden Gesamtwurfzahl ist nicht gestattet (Ausnahme: Gassenwechsel oder
Spieleraustausch).
Auf den Seiten der Spielansetzungen sind unter den Anlagen die Spielbahnen
aufgeführt.
Auf den Bahnen wird dann wie folgt gespielt: dieser letzte Abschnitt gilt nur
für die Bohle.
Bohle Damen und Herren:
- Jeder Spieler kann ohne sich fest zuspielen zweimal als Ersatz in den höheren
Mannschaften eingesetzt werden. Nach dem 3. Ersatzstart in einer höheren Mannschaft gehört
der Spieler der höchsten Mannschaft an, in der er einen Ersatzstart hatte.
- Ein Spieler kann an einem Wettkampftag zwei Wettkämpfe für seinen Klub bestreiten,
wenn die Ersatzstartregel eingehalten wird. Dies ist jeweils auf dem Spielprotokoll zu
vermerken.
- Bei einem Doppelstart auf den gleichen Bahnen wird das niedrige Ergebnis aus beiden
Spielen für das zweite Spiel gewertet.
- Voraussetzung für einen
Zweitstart ist, dass die beabsichtigte Doppelwertung vor dem
ersten Spiel auf dem Spielformular vermerkt wird. Dies gilt auch für eine mögliche
Einwechslung.
- Wird ein Spieler beim Doppelstart eingewechselt, sind für das Ergebnis alle Würfe auf der
gleichen Bahn und Gassen des Erststarts zu berücksichtigen. Die Bewertung erfolgt
entsprechend dem 3. Anstrich.
Sämtliche Spiele werden, außer in der Völkerfreundschaft, über 4 Bahnen ausgetragen. Auf
jeder Bahn 30 Wurf in die Außengassen. Im zweiten Spiel wird in die Innengassen gespielt.
Die in der Spielansetzung zuerst genannte Mannschaft beginnt immer auf den Bahnen 1 und 4
und die zu zweit genannte Mannschaft auf den Bahnen 2 und 3, so daß sich von jeder Mann-
schaft immer 2 Spieler gleichzeitig auf den Bahnen befinden.
Bei allen Spielen wird zunächst nach 30 Wurf innerhalb des Bahnpaares 1 und 2 sowie 3 und
4 gewechselt, um dann nach 60 Wurf auf das nächste Bahnpaar zu gehen.
Beispiel: 1 und 2 auf 3 und 4; und 3 und 4 auf 1 und 2.
Weiteres Beispiel: Mannschaft A = Bahnen 1 + 4, Mannschaft B = Bahnen 2 + 3,
Mannschaft C = Bahnen 5 + 8 und Mannschaft D = Bahnen 6 + 7.
Die Damen spielen nur einmal 120 Wurf. Sie Spielen zunächst in einer Vorrunde 7 Spiele
jeder gegen jeden. Dann wird die Liga in 2 Gruppen geteilt (Finalrunde I und Finalrunde II).
Es spielen hier noch einmal die Klubs der Vorrunde mit den Plätzen 1 - 4 und die Klubs der
Vorrunde mit den Plätzen 5 - 8 gegeneinander. Die in der Vorrunde erspielten Punkte werden
in die Finalrunde mitgenommen.
Spielmodus in der Völkerfreundschaft (Damen und Herren) :
Die Spiele werden in Rundkette durchgeführt. Auf jeder Bahn 20 Wurf in die angezeigten Gassen.
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Spiel 1 |
Bahn 1
|
Bahn 2
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Bahn 3 |
Bahn 4 |
Bahn 5 |
Bahn 6 |
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links |
rechts |
links |
rechts |
links |
rechts |
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A 1 |
B 1 |
C 1 |
D 1 |
B 2 |
A 2 |
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D 2 |
C 2 |
A 3 |
B 3 |
C 3 |
D 3 |
|
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B 4 |
A 4 |
D 4 |
C 4 |
A 5 |
B 5 |
|
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C 5 |
D 5 |
B 6 |
A 6 |
D 6 |
C 6 |
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Spiel 2 |
Bahn 1
|
Bahn 2
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Bahn 3 |
Bahn 4 |
Bahn 5 |
Bahn 6 |
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rechts |
links |
rechts |
links |
rechts |
Links |
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C 1 |
D 1 |
A 1 |
B 1 |
D 2 |
C 2 |
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B 2 |
A 2 |
C 3 |
D 3 |
A 3 |
B3 |
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D 4 |
C 4 |
B 4 |
A 4 |
C 5 |
D 5 |
|
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A 5 |
B 5 |
D 6 |
C 6 |
B 6 |
A 6 |
Bei den Damen wird bei der Angabe Außen nach den Modus Spiel 1, und bei der
Angabe Innen nach dem Modus Spiel 2 gespielt.
Die Spiele werden nach einem Punktsystem durchgeführt. Jedes Spiel 2 Punkte, 2:0, 0:2
oder l: 1 Punkte. Die Wertung erfolgt nach dem elektrischen Bildanzeiger. Bei
offensichtlichen Fehlern in der Anzeige, ist diese überprüfen zu lassen. Der Spielleiter
entscheidet in diesen Fällen über das bzw. die Wurfergebnisse. Kegel, die die Standbuchse
verlassen haben und danebenstehen, aber vom elektrischen Bildanzeiger nicht angezeigt
werden, gelten als nicht gefallen.
Bei den Spielen der Klubmannschaften wird noch ein Zusatzpunkt für jedes Spiel vergeben.
Für das Ermitteln des Zusatzpunktes werden die besten sieben Einzelergebnisse aus beiden
Mannschaften herangezogen. Ein Klub muß für den Zuschlag des Zusatzpunktes mindestens
vier beste Ergebnisse erringen.
In einem Wettbewerb mit mehreren Blocks nacheinander entscheidet das zuerst erzielte
Ergebnis.
Sollte für die Ermittlung das
7. Einzelergebnis zwei Spieler/-innen in einem Block Holz-
gleichheit erlangen, kegeln die
diese beiden Spieler/-innen auf einer Doppelbahn je 5 Wurf
um den Zusatzpunkt.
Grundsätzlich wird nur noch das Ergebnis pro Bahn/Gasse geschrieben.
Classic:
Die Spieltage und Wochenenden werden für alle Mannschaften der Ligen auf den gleichen
Anlagen angesetzt. Es spielen jeweils zwei Mannschaften im direkten Vergleich
gegeneinander. Die Punkte des Spieltages bzw. des Wochenendes werden erst vergeben, wenn
alle Mannschaften ihr Spiel absolviert haben. Die Spiele des Wochenendes werden mit durch-
gehender Wertung gepunktet.
Es wird im Blockstart gespielt. Je Bahn erfolgen bei den Herren 25 Wurf in die Vollen und
25 Wurf im Abräumspiel - insgesamt 200 Wurf. Die Damen absolvieren je Bahn 15 Wurf in
die Vollen und 15 Wurf im
Abräumspiel - insgesamt 120 Wurf.
Die in der Ansetzung zuerst genannte Mannschaft beginnt stets auf den Bahnen 1
und 3 und
ist für die ordnungsgemäße Anfertigung des Spielberichtes verantwortlich. Auf den Anfangs-
bahnen können die Spieler 5 Eingewöhnungswürfe in Anspruch nehmen. Für die Startfolge an
den Abschlussspieltagen und beim 8. Spieltag der Herren ist die bis dahin erreichte
Platzierung ausschlaggebend.
Die Landesliga der Herren führt 13 Spieltage durch, die Landesliga der Damen
geht über 10
Spieltage.
Ausdrücklich wird auf die Gültigkeit der Ziffer 2 dieser Ausschreibung (Spielberechtigung)
hingewiesen. Bei nicht vollzogener namentlicher Meldung der Bundesligisten zum
27.08.2011 sind die zweiten bzw. dritten Mannschaften in den Landesligen nicht spiel-
berechtigt bis die Bundesliga den 1. Spieltag abgeschlossen hat. Nach Absolvierung des
1. Bundesligaspieltages gelten dann die in der Bundesliga eingesetzten Spieler als Stamm der
Bundesligamannschaft.
Kommen im Laufe der Saison Spieler zum Einsatz, die nicht für die Landesligen
gemeldet
sind, ist ein Nachweis zu erbringen, dass sie in unteren Mannschaften des Klubs gemeldet
sind (1. oder 2. LL-Spieltag) bzw. dass sie einen Einsatz in einer unteren Mannschaft des
Klubs absolviert haben (ab 3. LL-Spieltag). Wenn der Nachweis nicht bis zum Mittwoch
nach dem Einsatz beim Spielleiter vorliegt, gilt dieser Spieler als Stammspieler der
Mannschaft, in der er den ersten Einsatz hat.
Wertung der Spiele (Classic):
Die Mannschaft mit dem besten Gesamtergebnis des Spieltages bzw. Wochenendes erhält bei
den Herren 8 und bei den Damm 6 Punkte. Die nachfolgenden Mannschaften je einen Punkt
weniger. Bei Punktgleichheit erhalten beide Teams die volle Punktzahl gemäß der Platzierung,
der nächstfolgende Platz wird dann nicht vergeben. Die Punkte werden nur vergeben, wenn
die Mannschaft das Wettspiel mit 6 Startern aufgenommen hat. Jede Mannschaft kann zweimal
vom Auswechselrecht Gebrauch machen. In der Tabelle hat bei Punktgleichheit die Mannschaft
die bessere Platzierung inne, die in der Summe der Spieltage die höhere Holzzahl gespielt hat.
Bei neuerlicher Gleichheit wird die höhere Summe der im Abräumspiel gefallenen Hölzer
herangezogen.
Für die Einzelwertung werden für den besten Spieler des Spieltages 48 Punkte bei den Herren
und 36 Punkte bei den Damen vergeben. Die nachfolgenden Spieler bzw. Spielerinnen erhalten
je einen Punkt weniger. Bei Holzgleichheit werden die Punkte gemäß der besseren Platzierung
einheitlich vergeben. Gibt es beispielsweise zwei holzgleiche Bestwerte, erhalten beide Spieler
den Höchstwert, der 2. Platz wird nicht vergeben und mit dem 3. Platz wird fortgesetzt.
Aus-/eingewechselte Spieler verbleiben mit ihrem Resultat in der Rangfolge, in ihre persönliche
Punktwertung gehen Null Punkte ein und das Spiel gilt als gespielt. Über die Wettspielserie wird
die Einzelwertung durch Addition der an den Spieltagen bzw. Wochenenden erziehen Punkte
geführt. Bei bis zu zweimaligem Fehlen wird jeweils der Durchschnitt der Gesamtpunkte
hinzugezählt. Stammspieler der Mannschaften scheiden aus der Einzelwertung nicht aus.
Über die Platzierung in der Gesamteinzelwertung entscheidet bei Punktgleichheit der bessere
Durchschnitt der gespielten Holz pro Spiel. Für die Ermittlung des Holzdurchschnittes
werden keine Resultate aus Ein-/Auswechslungen herangezogen.
5. Platzierungen:
Der erstplatzierte Klub auf jeder Bahnart erhält den Titel "Berliner Klubmeister" der
entsprechenden Bahnart. Bei den Damen und Herren auf Classic und Bohle nehmen der
Erstplatzierte an den Aufstiegsspielen zu den entsprechenden Bundesligen teil. Verzichtet ein
Landesmeister auf die Teilnahme an den Aufstiegsspielen, besteht maximal nur ein
Teilnahmerecht bis Platz drei. Die beiden Letztplatzierten der Herren auf Bohlenbahnen und
die Letztplatzierte der Damen, sowie die letztplatzierten Klubs Classic, Damen und Herren,
steigen in die darunterliegenden Klassen und Ligen ab, sie bleiben Absteiger.
Es finden
keine Aufstiegsspiele zur Landesliga Bohle mehr statt. Jeweils der Erste
(bis
Platz 3) der obersten Klasse der Vereine steigt auf.
Es gilt die gleitende Abstiegsregelung. Steigen von oben mehr ab als auf, so steigen aus der
betreffenden Landesliga auch mehr ab. Die Ligenstärke muß erhalten bleiben. Bei
Punktgleichheit, wenn es um Platz 1, 2 und 3 geht, wird auf Bohle die zusätzliche Tabelle mit
den Zusatzpunkten herangezogen. Diese entscheidet dann über die Platzierung. Sollte auch
diese gleich sein, dann wird für die Platzierung das Spiel der beiden Mannschaften
gegeneinander gewertet. Danach werden Entscheidungsspiele (1 x 120 Wurf eines jeden
Spielers bzw. Spielerin der betreffenden Mannschaft) durchgeführt. Gleiches gilt auch bei
Abstieg. Auf Classic entscheidet
1. die höhere Anzahl der Gesamthölzer; 2. die höhere
Anzahl der Abräumer und 3. die geringere Anzahl der Fehlwürfe.
Außerdem werden noch die 6 besten
Einzelspieler/innen geehrt.
Die Bewertungsweise auf Bohle ist folgende:
Der holzbeste Spieler eines Spiels erhält 12 Punkte. Der Zweitbeste eines
Spiels 11 Punkte usw. .
Haben zwei Spieler in einem Spiel die zweithöchste Holzzahl erreicht, erhalten beide 11 Punkte.
Die 10 Punkte werden in diesem Spiel ausgelassen. Sind am Schluß aller Spiele zwei oder
mehrere Spieler an der Spitze punktgleich, dann liegt derjenige in der Wertung vorn, der im
Spiel der betreffenden Klubs untereinander besser war. Lag auch hier Holzgleichheit und somit
Punktgleichheit vor, entscheidet das bessere Ergebnis des letzten Spieltages usw. .
6. Auswechselspieler :
Das Einsetzen eines (bei Classic zweier) Einwechselspielers ist gestattet. Er spielt sofort auf
das Ergebnis des ausgewechselten Spielers weiter. Dieses Einwechseln zählt als Start in der
betreffenden Mannschaft. Bei Verletzung eines Spielers hat der Einsatz eines
Einwechselspielers innerhalb von 10 Minuten zu erfolgen. Über das Auswechseln ist der
Spielleiter sofort zu unterrichten, der diesen Vorgang auf dem Startzettel und dem
Spielbericht, mit dem Hinweis, ab welchem Wurf, zu vermerken hat. Hierbei ist zu bemerken,
daß nach dem Einsatz eines (bei Classic zweier) Einwechselspielers ein weiterer Spieler, der
durch Verletzung ausscheidet, nicht mehr ersetzt werden kann.
7. Betreuer und Begleiter :
Betreuer können sich in
Sportkleidung (einschl. Sportschuhe) bei den Spielern aufhalten.
Sie dürfen den Spielraum nicht betreten. Eine Behinderung des Spielbetriebes
darf nicht
entstehen.
Der Betreuer kann zugleich Begleiter sein.
Für jeden Spieler kann ein Begleiter gestellt werden, der verantwortlich für die richtige
Eintragung der Ergebnisse pro Bahn ist. Diesbezügliche Reklamationen sind sofort beim
Spielleiter und gegnerischen Mannschaftsleiter bzw. dessen Vertreter vorzutragen. Spätere
Reklamationen oder Einsprüche durch das Fehlen eines Begleiters werden in keinem Fall
anerkannt.
8. Pflichten der Klubs:
Alle teilnehmenden Klubs sind verpflichtet, für ein sportgerechtes Verhalten ihrer Spieler,
Mitglieder und Anhänger unmittelbar vor, während und nach dem Spiet Sorge zu tragen.
Die Spielleiter haben Anweisung, bei anderem Verhalten Meldung auf dem Spielbericht zu
erstatten. Die Klubs sind verpflichtet, dem Begleitmann einen Platz neben dem Anschreiber
zu garantieren.
Auch müssen sie vor dem Spiel die erhaltenen Spielpapiere dem Spielleiter übergeben.
Bei knappen Endergebnissen sind die Klubs verpflichtet, vor Unterschrift des Spielberichtes
und vor Bekanntgabe des Spielergebnisses durch den Spielleiter, alles noch einmal
nachzurechnen.
Die Unterschrift der Mannschaftsleiter besagt, dass die Eintragungen auf dem Spielbericht
akzeptiert werden. Spätere
Reklamationen werden nicht anerkannt.
Nach Spielende verkündet der Spielleiter in Gegenwart der vollzählig angetretenen Mann-
schaften das Endresultat.
Sowohl bei Eröffnung, wie auch Beendigung des Spiels treten die Mannschaften vollzählig in
Sportkleidung (Spielerdress oder Trainingsanzug) an.
Der Genuß von alkoholischen Getränken in Spielkleidung ist nicht gestattet.
einheitlich gekleidet sein.
9. Einsprüche und Proteste:
Diese sind gegen Material, Bahnen und Anlage sofort nach Spielbeginn dem Spielleiter
schriftlich mitzuteilen. Einsprüche und Proteste sonstiger Art müssen sofort nach Spielende
dem Spielleiter gemeldet und auf dem Spielbericht eingetragen werden. Die schriftliche
Begründung muss binnen 6 Tagen (Poststempel) unter Beifügung der Protestgebühr in Höhe
von 80,00 Euro (beiliegender Verrechnungsscheck zulässig) dem Landessportwart zugeleitet
werden. Später eingereichte Einsprüche und Proteste werden nicht berücksichtigt.
Die erste Instanz für Einsprüche und Proteste ist der Landessportausschuß (Anschrift des
Unterzeichners). Die zweite Instanz (Berufung) ist der Landesrechtsausschuß. Von der
schriftlichen Berufung bei der zweiten Instanz ist dem Landessportausschuß (Anschrift des
Unterzeichners) eine Kopie zuzustellen. Hier beträgt die Gebühr 105,00 Euro.
10. Spielunterbrechungen und Spielabbruch :
Siehe Punkte 23.2. und 23.3. der Sportordnung des DBKV und Punkt B 3.7 der
Sportordnung des DKBC.
11. Spielberichte :
Die Spielleiter haben die
Spielberechtigung zu überprüfen (Spielerpässe).
Die in den Ansetzungen vorne stehenden Mannschaften sind für die Ausfüllung des
Spielberichtes verantwortlich.
Die Eintragungen auf dem Spielbericht sind von den beteiligten Mannschaftsleitern zu unter-
schreiben. Die Unterschriften besagen, dass die Eintragungen stimmen. Ferner sollte der
Spielleiter nach Abzeichnung des Spielberichtes seinen Namenszug noch einmal in Druck-
schrift darunter oder daneben setzen.
Das Ausfüllen der Spielberichte
erfolgt in Druckschrift, der Vorname muß
ausgeschrieben werden.
Verteilung der Spielberichte
und Ergebnisübermittlung (Bohle):
|
Spielbericht ( A 4 ) an: |
) |
Ligenspielleiter |
|
|
|
|
|
Spielbericht ( A 5 ) und |
) |
|
Die Spielleiter sind verpflichtet, sofort nach Spielende unter Angabe der Spiel-Nr., den
Ligenspielleitern (außer Classic)
Bohle = Ingrid Müggenburg Tel.: 6 54 07 56 (auch Anrufbeantworter)
die Spielergebnisse durchzusagen.
Ergebnisse Hilfspunkte Spielewertung
Beispiel: Spiel-Nr.
11, 5050 : 5038, 4 : 3, 3 : 0.
Des Weiteren hat der benannte Spielleiter die Pflicht, die 4 Spielberichte, noch am gleichen
Tag in einem mit 1,45 Euro
frankierten Kuvert, bei 2 Spielberichten ein schmales
oder
kleines Kuvert mit 0,55 Euro frankiert, in den Briefkasten zu stecken. Für zu spät eingehende
Spielberichte (3 Tage nach Spielbeendigung) ist vom Spielleiter eine Verwaltungsgebühr
von 15,00 Euro, zu entrichten.
Verteilung der Spielberichte
und Ergebnisübermittlung (Classic):
Der Spielleiter der letzten Ansetzung des Tages (bei den Herren auch Samstags) ist
Verpflichtet schnellstmöglich nach Spielende den Spielbericht per Fax oder E-Mail an den
Ligenspielleiter Classic
André Klehr Fax: 03212 – 108 75 59 E-Mail:
andre_klehr@gmx.de
zu übermitteln. Für zu spät eingehende Spielberichte (3 Tage nach Spielende) ist vom
Spielleiter eine Verwaltungsgebühr in Höhe von 15,00 Euro zu entrichten.
Die Ergebnisse und der neue Tabellenstand werden immer in der nächsten Woche in den
Hallen ausgehangen bzw. in den nächsten Ausgaben der Vereinszeitung veröffentlicht. Es
besteht darüber hinaus die Möglichkeit, diese amtlichen Zahlen bis zum nächsten Donnerstag
zu erhalten.
Voraussetzung : man schicke den Ligenspielleitern adressierte, frankierte ( 0,55 Euro)
Briefumschläge für die Tabelle und ( 0,90 Euro ) für die Einzelwertung.
12. Kosten :
Anschreibkosten werden nicht erstattet. Die beteiligten Klubs schreiben gegenseitig an und
sind für die Stellung einer geeigneten Person für diese Tätigkeit verpflichtet, die Mitglied im
DKB sein muß.
Auf Asphaltbahnen betragen die Spielgebühren für die laufende Spielzeit für
jede Damen-
mannschaft 85,00 Euro und für jede
Herrenmannschaft 170,00 Euro.
Auf Bohlenbahnen betragen die Spielgebühren für die laufende Spielzeit für jede
Damen-
mannschaft 250,00 Euro und für jede Herrenmannschaft 480,00 Euro.
13. Beschluß der Mitgliederversammlung :
Sollte ein Klub der Landesligen zu einem Punktspiel nicht antreten, wird dieser Klub unter
Abzug aller Punkte aus der Landesliga ausgeschlossen. Alle bis zu diesem Zeitpunkt mit
diesem Klub ausgetragenen Spiele werden annulliert. Die bereits angesetzten Spiele müssen
von diesem Klub bezahlt werden. Dieses gilt auch, wenn eine Mannschaft zum zweitenmal
unvollständig angetreten ist.
14. Rechtswesen :
Kein Beteiligter, ob Klub oder Spielleiter bzw. bei Classic Schiedsrichter, ist berechtigt,
Sonderabmachungen zu treffen.
Verstöße auch anderer Art werden nach den gültigen Bestimmungen des DKB
geahndet.
Notwendig werdende Änderungen, auch in den Spielansetzungen, bleiben vorbehalten.
gez. Ingrid Müggenburg Wendenschloßstr. 49
12559
Berlin
Tel.+Fax:
6 54 07 56 (auch Anrufbeantworter)
E-Mail:
ingrid.mueggenburg@t-online.de